25. Juni 2017

Das Saarland fünf Jahre nach dem Ende des Steinkohlenbergbaus


Am 25. Juni laden die Ev. Akademie und das Institut für Landeskunde ein zu einer Rundfahrt zu den Zeugnissen des Bergbaus im Saarland. Am 30. Juni 2012 wurden im Saarland die letzten Steinkohlen gefördert.

Seitdem gehört der saarländische Steinkohlenbergbau der Vergangenheit an und immer wieder wird die Frage gestellt: Was bleibt vom Saarbergbau?
Die Studienfahrt führt in den Saarkohlenwald und in den Ensdorf-Schwalbacher Raum, denn hier liegen die Anfänge und die Wurzeln der sich seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert rasch entwickelnden Kohlewirtschaft im Land an der Saar.
Zudem geht es in das dritte ehemalige Saarrevier, den Warndt, der vor allem seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bergwirtschaftlich erschlossen wurde. In diesen drei Kulturräumen hat der Bergbau die Landschaft um prägnante Strukturen, Sachverhalte und Akzente bereichert. Bergbauliche Sachzeugnisse wie Fördergerüste, Fördertürme oder Stollenmundlocharchitekturen, Siedlungen, Halden, Absinkweiher und viele weitere überraschende Orte werden angefahren.



Zurück