07. März 2017

Einrichtungen der Diakonie beteiligen sich an bundesweiter Kampagne zum Reformationsjubiläum


Noch bis Freitag, 10. März, ist im vhs-Zentrum am Schloss in Saarbrücken eine Ausstellung zum Thema „Gerechtigkeit“ zu sehen. Dabei werden kreativ gestaltet Türen präsentiert, die in Einrichtungen und Projekte des Diakonischen Werkes an der Saar (DWSAAR) entstanden sind.

Angestoßen wurde das Projekt im Rahmen der Kampagne der Diakonie Deutschland zum Reformationsjubiläum: „Türen öffnen. Gerechtigkeit leben.“ Sie nimmt Bezug auf die 95 Thesen, die Martin Luther auf die Tür der Schlosskirche in Wittenberg genagelt haben soll.

 

Auf der Tür des Projektes „Startbahn25“in  Saarlouis ist ein Fischerboot mit Netz und vielen Fischen zu sehen. Die Projektteilnehmer  und Mitarbeitenden möchten unter dem Motto „Nicht einer fällt durchs Netz“ ausdrücken, dass allen Teilnehmenden geholfen wird, ganz gleich welche Herkunft, Religion oder sozialen Status sie haben. Das Schiff mit den Rettungsringen wurde dabei als Symbol für Hilfe und Halt gewählt.

 

Eine weitere Tür ist eine Schranktür mit Aussparungen. Sie wurden von Teilnehmenden am Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ)  bei der Diakonie bewusst gewählt. Die Tür symbolisiert Gerechtigkeit durch die Tatsache, dass sie sich nicht verschließen lässt.

Weitere Türen haben gestaltet: die Wohngruppe Köllerbach und der Mädchenkreis aus dem Jugendhilfeverbund des DWSAAR, die Flüchtlingsberatung in Lebach, die Wohnungslosenarbeit im Diakonischen zentrum in  Saarbrücken  sowie das Projekt RESPEKT in Saarlouis.

 

Bis Freitag, 10 März,  während den Öffnungszeiten des vhs-Zentrums am Schlossplatz in Saarbrücken. Bis zum Herbst werden  die Türen noch in Ausstellungen in  Saarlouis und Neukirchen gezeigt.





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