19. April 2017

Der Jugendclub U21 des Staatstheaters beschäftigt sich anlässlich des Reformationsjubiläums mit dem Zustand der Welt


Ausgehend von Luthers Glauben an eine reformierte Gesellschaft beschäftigt sich der Jugendclub U21 des Saarländischen Staatstheaters mit dem Zustand der Welt. Premiere ist am Freitag, 21. April, in der Alten Feuerwache in Saarbrücken.

500 Jahre nach Luthers Thesen hat sich nicht nur das Christentum gewaltig reformiert, sondern die ganze Welt ist eine völlig andere. „Eine Welt der unbegrenzten Möglichkeiten. Möglichkeiten die überfordern. Wir haben den Überblick verloren. Es gibt keine Lösung. Alles hängt irgendwie zusammen. Und irgendetwas läuft wirklich schief in dieser Welt. Aufgeben gilt nicht. Wir sind jung. Wir können etwas verändern. Und zwar jetzt. Oder besser schon gestern. Hoffentlich weiß jemand wo das alles hinführt“, heißt es in der Ankündigung des Saarländischen Staatstheaters.

 In Workshops haben die Jugendlichen zunächst verschiedene Problemfelder beleuchtet; daraus entwickelte sich während der Proben ein theatraler Diskurs, der sich im Bild einer Konferenz verdichtet hat: An einem Tisch sitzen und miteinander reden – will man Veränderung, dann muss man bei sich anfangen. Die Jugendlichen haben viel Persönliches in die Arbeit einfließen lassen und formulieren am Ende ein leidenschaftliches Credo: gegen Populismus und Hass – für Solidarität und Zusammenhalt. Sie suchen nach Wegen für eine angewandte Zukunft der Menschheit.

Nach der Uraufführung am 21. April in der Alten Feuerwache ist das Stück noch einmal am 23. und 30. April sowie am 18. Mai zu sehen. 

 



Zurück