Aus dem Tagebuch der Jugendfreizeit (3)


Freitag, 12.07.2019: Sport und Ruhe
An diesem Tag wurde es ruhiger. Die Jugendlichen wollten auch einmal Zeit für sich haben, spielen und Sport machen. Der Tag wurde mit der Schlussrunde und der Abendmeditation beendet.

Samstag, 13.07.2019: Concarneau, Spieleabend und Geburtstag
Am Vormittag ging es nach Concarneau, einer kleinen Hafenstadt in der Nähe von Elliant. Das Besondere von Concarneau ist die Altstadt, die komplett von einer Festungsmauer umgeben ist und auf einer Insel im Hafen liegt. In der Altstadt gibt es Cáfes, Souvenirläden und kleine Geschäfte mit Folkloristischem aus der Bretagne: bretonische Suppenschalen, Fahnen, Lebensmitteln in Konservendosen, Wunderschönes und Kitsch aller Art. Den Jugendlichen hat es dort auf jeden Fall- so die Rückmeldung in der Schlussrunde - sehr gut gefallen.

Auf jeder Jugendfreizeit findet auch traditionell ein Nachtspiel statt. In dem Nachtspiel geht es darum, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Gruppen eingeteilt und Buchstaben sammeln müssen, die zusammengenommen einen Lösungssatz ergeben. Um an die Buchstaben zu kommen, müssen sie in einem dunklen Raum Spione finden, die ihnen die Buchstaben sagen, ohne von sogenannten „Fängern“ gefangen zu werden. Die Teamerinnen und Teamer richteten also die Sporthalle stundenlang her, bauten Hindernisse auf und Verstecke - um dann alles wieder abzubauen, weil die Halle fremdvermietet war und wir das nicht wussten ... Das gab lange Gesichter ...

Ein Highlight war noch der Geburtstag unseres Busfahrers. Schon zum Frühstück bekam er ein Ständchen gesungen und von dem Teamerinnen und Teamern einen Kuchen gebacken. Wir sind froh, dass er bei uns ist und so gut überall hinfährt. Man merkt richtig, dass er früher selbst Jungendfreizeiten angeboten hat und dass dafür sein Herz schlägt.

Am Abend haben wir nach der Schlussrunde Gruppenspiele gespielt.


Sonntag, 14.07.2019: Brunch, Strand und Nachtspiel
Weil es am Abend zuvor spät wurde, wird heute erst einmal ausgeschlafen. Um 11 Uhr - für einige immer noch zu früh - haben wir gebruncht. Am Nachmittag fuhren einige noch einmal zum Strand, während andere pokerten. Und gegen 23.30 Uhr konnte endlich das Nachtspiel beginnen ... Gegen 2.00 Uhr fand dann die erste Gruppe den Lösungssatz heraus: „Pünktlichkeit ist des Kaisers Höflichkeit.“ Dann ging’s zurück in unser Haus, wo schon bald alle tief und fest schliefen. Das Spiel war sehr anstrengend und verlangte viel von den Jugendlichen. 

 

Michael Hilka, Pfarrer

 


Michael Hilka Evangelische Kirchengemeinde Neunkirchen
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