Gemeindefahrt ins Elsass


„Was war das für ein schöner Tag“, meinte eine Frau am Ende der diesjährigen 12. Gemeindefahrt 2019, als wir an der Pauluskirche wieder aus dem Bus gestiegen waren. Und in der Tat: Wir haben viele schöne Orte gesehen und es hat allen viel Spaß gemacht. Wir waren nämlich im Elsass.

Am Morgen ging es zuerst in eine Glasbläserei nach St. Louis, wo man uns zeigte, wie man Figuren und Christbaumkugeln aus Glas herstellt, wie Kristall entsteht und mit welchen Stoffen man Glas einfärbt. Was in der Vorführung so einfach aussah, erfordert in Wirklichkeit eine vierjährige Ausbildung und sehr viel Geschick und Erfahrung.

Im Anschluss an die Glasfabrik wurde auf einem Parkplatz ein Frühstücksbüffet aufgebaut, so dass sich alle stärken konnten. Bänke zum Sitzen hatten wir aus der Friedenskirche mitgenommen, für Essen und Trinken sorgte das Busunternehmen. Kaffee und Sekt gab es ebenso wie Streuselkuchen, Weckchen, Lyoner, Schinken und Käse. Am Ende war fast alles aufgegessen - und wir konnten unseren Weg zu einer Marmeladenmanufaktur fortsetzen.

In der Marmeladenfabrik wurden wir über den Unterschied zwischen „Marmelade“, „Konfitüre“ und „Konfitüre extra“ aufgeklärt. Das hat etwas mit dem Frucht- und Zuckergehalt zu tun. Während „Konfitüre extra“ einen Fruchtanteil von 45 % hat, hat „Konfitüre“ mindestens 35 % und die Marmelade mindestens 20%. Oder war es anders? Im Bus konnten wir darüber eifrig diskutieren.

Am Mittag fuhren wir dann zur Roten Saar nach Abreschviller, um mit der Waldeisenbahn eine 90-minütige Fahrt zu machen. Die Waldeisenbahn ist eine Schmalspurbahn, die von einer Dampflok gezogen wird und Ende des 19. Jahrhunderts zum Abtransport der Holzstämme und Bretter aus den Sägewerken gebaut wurde. Heute befördert sie mehrmals die Woche Touristen in offenen Wagen bzw. auch in einem geschlossenen Erste-Klasse-Waggon, dem sogenannten Orient-Express. Es war interessant zu sehen, wie sehr diese Eisenbahn mit der Dampflok die Menschen in ihren Bann zog: Überall standen Leute und fotografierten oder filmten den vorbeifahrenden Zug. Und bei Vielen kam Erinnerungen an alte Zeiten auf, als auch bei uns noch die Dampfloks fuhren ...

Am Ende kehrten wir noch zum Abendessen in einem Restaurant in Aßweiler bei Blieskastell ein, bevor es zurück nach Neunkirchen ging. 

Mal sehen, wohin wir nächstes Jahr fahren werden. Erste Ideen sind schon da, über die aber natürlich noch nicht gesprochen wird.

Zum Abschluss möchte ich mich noch bei Anja Lambeng und Jürgen Strack bedanken, die die Fahrt so toll organisiert haben!

 

Michael Hilka

 


Anja Lambeng Evangelische Kirchengemeinde Neunkirchen
Gemeindesekretärin
Anja Lambeng
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66538 Neunkirchen
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Hans-Jürgen Strack Evangelische Kirchengemeinde Neunkirchen
Bearbeitung & Aktualisierung der Homepage
Hans-Jürgen Strack
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