Hoffentlich sind ein paar Weise unter uns geblieben...


Wenn wir ins neue Jahr gelangt sind, steht es an, mit Ihnen, den Gemeindegliedern, dies zu feiern und auch Perspektiven zu entwickeln: Der Neujahrsempfang für unsere ganze Gemeinde findet am 13. Januar 2019 im Martin-Luther-Haus in Neunkirchen-Furpach statt.

Nach dem Gottesdienst sind Sie alle herzlich eingeladen, das neue Jahr in Ihrer Kirchengemeinde zu begrüßen und an der vorgesehenen Gemeindeversammlung teilzunehmen. Diese wird, laut jetziger Planung, um 11.30 Uhr beginnen und folgende Tagesordnung umfassen:

1. Begrüßung

2. Verabschiedung der Tagesordnung und ggf. Ergänzung

3. Bericht der Vorsitzenden

4. Bericht des Finanzkirchmeisters

5. Aussprache zu den Berichten

6. Perspektiven für dieses Jahr:  

     a) Dienstvereinbarungen für die Pfarrer

     b) Gottesdienste an Samstagen

     c) Personalien

7. Verschiedenes

Wie es die Überschrift schon sagt, hoffen wir im Presbyterium auf all Ihre Weisheit und Ideen, denn inunserer großen Gemeinde wird von den ehrenamtlichen Presbytern und Presbyterinnen viel verlangt: das Tagesgeschäft mit seinen Verantwortlichkeiten in Bauten, Gebietsentwicklung (Beerwaldweg), die Sorgen um weniger finanziellen Spielraum und die Überlegungen zur Zukunft unserer Gemeinde sind zeitintensiv und brauchen Ihrer aller Mitdenken und Dabeibleiben!

In der Zeit bis zum neuen Jahr beschäftigt uns der neue Haushalt, dessen Aufstellung für den Finanzkirchmeister und die anderen Verantwortlichen aus der Verwaltung nicht einfach wird, denn trotz gestiegener Kirchensteuereinnahmen wird das Geld in der Gemeinde knapper, was vor allem an Umlagen, Kosten für Verwaltung und sinkenden Zahlen an Gemeindegliedern hangt. Die Besetzung

der vierten Pfarrstelle in diesem Jahr fordert die Teamarbeit, die zum Beispiel im Kinderkirchenbereich bezirksübergreifende Arbeit ermöglicht. Allerdings wird, sieht man die Pfarrstellen in Zahlen, ebenso überdeutlich, wie viel finanzielles Engagement unserer (wie jeder) Gemeinde es braucht, um ihre Pfarrstellen – vor allem die landeskirchlichen Overheadkosten – zu decken.

Auch das Neubaugebiet am Beerwaldweg braucht Zeit und Kraft, denn die Zusammenarbeit mit der Stadt erfordert seitens einer Kirchengemeinde Kompetenzen, die nicht unbedingt zum Kerngeschehen geboren. Allerdings können wir als Grundstückseigner in erheblichem Ausmaß. Auch nicht die Verantwortung für sozial wertvollen Lebensraum dem Markt überlassen: was brauchen Menschen,

die ein Haus bauen wollen, an Lebensraum drum herum, welche Bedarfe gilt es zu berücksichtigen, und auch wieder: Was kostet was im Vorhinein, wo können wir als Gemeinde Kostendeckung erwarten, die uns hilft, auch die Finanzentwicklung der Gemeinde zukunftsfähig zu machen? Gebäudestrukturausschussarbeit nennen wir diese Arbeit, die viele bewegende Diskussionen auslost und Vernetzung mit erfahrenen Projektbegleitern erforderlich macht.

Die Verwaltung unserer Landeskirche verlangt immer wieder neue Schritte in den Gemeinden, um einerseits gesetzliche Vorgaben (Datenschutz beispielsweise) und andererseits Vorarbeiten „ordnungsgemäß.“ zu erfüllen. Das bedarf hoher Flexibilität im Gemeindeamt und in vielen Sitzungen Beschlüsse, deren Sinnhaftigkeit sich ßnicht immer leicht erschließt.

Wenn wir Pfarrer und Pfarrerin in der Zeitung von den letzten Dingen im Bewusstsein der Menschen, bzw. freien Rednern zu Bestattungen ausführlich lesen, fragen wir uns manchmal selbstkritisch, ob eigentlich bekannt genug ist, wie wir von unserer Berufung her Menschen auf schweren Wegen von Verlust, Sterben und Trauer zu begleiten trachten (Vortrage, ökumenische Impulse, Trauergruppe, Besuchsprojekt…).  Denn in unserer, gewiss groß gewordenen, Gemeinde gibt es gerade im Bereich der Seelsorge vielseitige Kompetenzen und Angebote, für die, da können Sie sich sicher sein! alle Pfarrstelleninhaber sich viel Zeit nehmen. Die Gemeindeleitung allein ist nicht genug, um hier die stärkenden Erfahrungen von Kirche, Gemeinde und den darin wirkenden Menschen in die Öffentlichkeit zu tragen.

Das Pfarrhaus im Martin-Luther-Haus wurde aufgegeben: Familie Schmidt und Pfarrer Uwe Schmidt sind in ihr eigenes Haus umgezogen, allerdings bleibt das Amtszimmer Herrn Pfarrer Schmidt zugewiesen, sodass Sie ihn dort auch erreichen können. Wenn wir den Anfang des nächsten Jahres erreicht haben werden, werden wir auch hier gewiss schon Perspektiven entworfen haben, denn unbewohnt soll die Dienstwohnung nicht bleiben.

Erreichbar sind im Gemeindebüro auch wieder beide Sekretarinnen: Frau Lambeng und Frau Reinmann. Letztere ist nach einem langen Krankenschein genesen und gern an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt, den sie teilweise von daheim mitversorgte, um nicht nur krank zu sein. Wir sind Gott dankbar für diese Entwicklung! Frau Lambeng hat in der Zwischenzeit viel Arbeit für Zwei gemacht: Vielen Dank auch dafür!

Gott vertrauen wir auch die Menschen an, die wir in unserer Mitte vermissen und ein ehrendes Andenken bewahren: Dazu gehört aus der Reihe der ehemaligen Mitarbeitenden Jürgen Tennigkeit, dem nur kurzer Ruhestand vergönnt war. Lange Jahre war er für das Presbyterium  Mitarbeiterpresbyter. Er leitete die von ihm aufgebaute Therapeutische Schülerhilfe. Er war für viele Jugendliche ein vertrauensvoller Ansprechpartner im Unikum/Teestube.

Der langjährige Finanzkirchmeister unserer Gemeinde, auch zu Zeiten vor und in der ersten Fusion, Dietrich Schmitz, ist nach schwerer Krankheit verstorben. Er hat die Gemeinde auch auf Kirchenkreisebene vertreten und auch dort Verantwortung im Finanzbereich mitgetragen. Im Beirat der Kreuznacher Diakonie hat er sich stets für die Ortsgebundenheit des Fliedner Krankenhauses und der Seniorenheime eingesetzt.

Ihre ehrenamtliche Tätigkeit in unserer Mitte einstellen musste aus gesundheitlichen Gründen auch Frau Braga-Jorg.

Gemeinde zu leiten, ist auch damit verbunden, mit den Pfarrstelleninhabern/ in ihre Dienstvereinbarungen auszuhandeln, die bis Ende 2019 fertig sein sollen und alle zwei Jahre konkret überprüft werden. Sie sollen dafür sorgen, dass die Pfarramtlichen Dienste zu dem passen, was die Gemeinde braucht, ohne die Pfarrer/in selbst überzustrapazieren. Im September fand dazu eine Presbyteriums Klausur statt, die seitens des Kreissynodal Vorstand durch Bärbel Hoffmann und Udo Blank begleitet wurde. Es tat wohl, einmal viel Zeit an einem Thema zu arbeiten, aber fertige Ergebnisse lassen sich noch nicht präsentieren.

Die hinter uns liegenden Fusionen fordern ihre eigenen Erwägungen: nicht alles, was praktisch ist, lässt sich verletzungsarm für betroffene Menschen, Gruppen und Kreise umsetzen, abgesehen davon dass auch die unterschiedlichen Gaben der einzelnen Pfarrer/in berücksichtigt werden sollen.

In diesem Zusammenhang wird auch die Gemeindekonzeption noch einmal den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Gott gebe Wachsen und Gedeihen für diese, unser aller Gemeinde und Kraft und Phantasie genug denen, die sie derzeit leiten! Auf der Gemeindeversammlung lässt sich über Gegenwart und Zukunft unserer Gemeinde sicher mancher Austausch pflegen.

 

Britt Goedeking


Britt Goedeking, Pfr`in Evangelische Kirchengemeinde Neunkirchen
Vorsitzende des Presbyteriums
Britt Goedeking, Pfr`in

Arbeitskreis Ehrenamt und Synodalbeauftragte für Gottesdienst im Kirchenkreis Saar-Ost


Blumenstr. 20
66538 Neunkirchen
Telefon: 06821/ 2 32 05
Telefax: 06821/ 14 02 40




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