29. Januar 2018

"Landrauschen" gewinnt Preis der ökumenischen Jury beim Max-Ophüls-Preis


Der Film an „Landrauschen“ hat beim Max-Ophüls-Filmfestival in Saarbrücken den mit 2500 Euro dotierten Preis der Ökumenischen Jury gewonnen. Das Preisgeld wird von den Landesarbeitsgemeinschaften der katholischen und evangelischen Erwachsenenbildung im Saarland zur Verfügung gestellt.

Das Sozialdrama  von Lisa Millerbekam neben dem mit 36 000 Euro dotierten Hauptpreis auch die Preise für das Beste Drehbuch (13.300 Euro) sowie den der Ökumenischen Jury (2.500 Euro). Die deutsche Produktion setzte sich gegen 15 andere Filme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Spielfilmwettbewerb durch.

  In «Landrauschen» kehrt Toni (Kathi Wolf) mit zwei Hochschulabschlüssen, ohne Job und in einer Sinnkrise aus Berlin in ihr Heimatdorf Bubenhausen in der Nähe von Ulm zurück. Dort ergattert sie jedoch nur ein Praktikum im Heimatteil der Lokalzeitung. Im Alltag prallen Immer wieder ihre Berliner Lebenswelt und das traditionelle Dorfleben aufeinander.

In der Begründung der ökumenischen Jury heißt es: „Die Menschen sind verschieden. Anpassung ist nötig. „An Dich oder an mich?“ Ein dynamischer Rhythmus und viel Humor schaffen ein liebevolles Kaleidoskop aller nur möglichen Gegensätze, Stadt und Land, Mann und Frau, alt und jung, Tradition und Moderne, Einheimische und Fremde, Konvention und Mut, vielfältige Formen der Liebe – und all das in Bubenhausen! „Heimat ist da, wo Du Dich selbst findest“, sagt uns Lisa Miller in Landrauschen.“

Die Ärztin und Theologin Dr. Waltraud Verlaguet (Fayence, Frankreich), die Filmdokumentaristin und Kinoprogrammiererin Bernadette Meier (Uster, Schweiz), der Theologe Dr. Martin Ostermann (Würzburg, Deutschland) und Gerhard Alt, pädagogischer Mitarbeiter der Katholischen Erwachsenenbildung im Kreis Saarlouis (Dillingen, Deutschland), bildeten die Ökumenische Jury. 





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