30. Juni 2020

„Kein Kind alleine lassen“ bei sexueller oder familiärer Gewalt


Ende April startete die Website www.kein-kind-alleine-lassen.de. Hier finden Kinder und Jugendliche direkten Kontakt zu Beratungsstellen. Die Schulsozialarbeit in Trägerschaft der Diakonie Saar hat die Kampagne ...

des Unabhängig Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, und seinem Team aufgegriffen.

 

Gerade jetzt vor den Sommerferien haben sie an den Standorten Plakate ausgehängt und mit Flyer die Schülerinnen und Schüler informiert. „In den Ferien ist es eigentlich kaum möglich, zu den Kindern und Jugendlichen Kontakt zu halten“, erklärt Bettina Molitor, Bereichsleiterin für die Schulsozialarbeit. Indem sie die Kampagne aufgegriffen haben, versuchen sie, den Kindern ein Instrument an die Hand zu geben, um sich im Notfall Hilfe holen zu können. 

 

Der Bereich für Kinder und Jugendliche bietet Direktkontakt per Chat, Mail oder Telefon zu Hilfeangeboten. Kinder finden hier auch Tipps, was sie tun können, wenn sie von Gewalt bedroht sind. Ergänzt wird das Angebot mit den Kontaktdaten wichtiger Kinder- und Jugendberatungsstellen.

 

Die Seite hat auch einen Bereich für Erwachsene, auf derInteressierte nicht nur Materialien zum Teilen und Verbreiten finden, sondern auch Informationen zum richtigen Verhalten bei einem Verdacht auf sexuelle und andere familiäre Gewalt im Umfeld. Außerdem gibt es ein Verzeichnis wichtiger Anlaufstellen, die auch während der Corona-Krise erreichbar sind.

 

Für den Notfall, dass ein Täter oder eine Täterin in das Zimmer kommt, während ein Kind auf der Seite Hilfe sucht, gibt es einen Exit-Knopf, der www.kein-kind-alleine-lassen.de sofort verschwinden lässt.


Flyer mit Hilfsangeboten
Bereichsleitung Schulsozialarbeit
Bettina Molitor
Rembrandtstr. 17-19
66540 Neunkirchen
Telefon: 06821 956-216
Telefax: 06821 956-303




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