Max Krumbach Gast im Männerkreis


Nach langer coranabedingter Pause traf sich der Männerkreis der Christuskirche im September erstmals wieder an seinem beliebten Ort in der Christuskirche.

Pfarrer i.R. Max Krumbach aus Zweibrücken referierte zu einer Denkschrift „Zur Lage der deutschen Nichtarier“. Die Denkschrift wurde von Elisabeth Schmitz verfasst und der 3. Preußensynode der Bekennenden Kirche in Berlin-Steglitz (September 1935) zur Diskussion vorgelegt.

Die 1893 in Hanau geborene Elisabeth Schmitz unterrichtete ab 1929 am Luisengymnasium in Berlin-Moabit und später an einer weiteren Schule. Sie ließ sich im Alter von 45 Jahren pensionieren, weil sie nicht länger Beamtin einer Regierung sein wollte, die Synagogen anzünden lässt. Elisabeth Schmitz verstarb 1977 in Offenbach am Main. Die mutige Frau wurde lange nach ihrem Tod im Jahr 2011 in Yad Vashem (Jerusalem), der bedeutendsten Gedenkstätte nationalsozialistischer Opfer, als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt.


Max Krumbach verstand es, in seinem Vortrag ein schwieriges Thema im Kontext eines dunklen Kapitels deutscher Geschichter verständlich und ansprechend darzustellen. Die an seinen Vortrag sich anschließenden Fragen und Beiträge der Teilnehmenden unterstrichen, dass sich der Kreis sehr angesprochen fühlte.


Am Ende dankte Pfarrer Uwe Schmidt ganz herzlich Max Krumbach für sein Kommen.


Beim nächsten Treffen des Männerkreises am 14. Oktober 2020 wird voraussichtlich Horst Baron aus Wellesweiler über das Schiedsmannwesen berichten.

 

Uwe Schmidt, Pfarrer


Uwe Schmidt, Pfarrer Evangelische Kirchengemeinde Neunkirchen
Synodalassessor im Kirchenkreis Saar-Ost sowie Synodalbeauftragter für das Christlich-Islamische Gespräch
Uwe Schmidt, Pfarrer
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