10. Februar 2018

Neues Haus der Diakonie im Herzen Neunkirchens


Zum Jahresende 2017 zogen viele Einrichtungen der Diakonie in das neue „Haus der Diakonie“ an der Ecke Bahnhofstraße / Wellesweilerstraße ein:

Sozialberatung, Migrationsdienste, Ambulante Hilfen, die Ökumenische Sozialstation Neunkirchen – Spiesen/Elversberg sowie Beratung und Hilfen rund um Ausbildung und Beruf.

Bisher waren die Angebote und Hilfen über die Stadt Neunkirchen verstreut und zum Teil in sehr beengten Räumlichkeiten untergebracht. Jetzt finden Ratsuchende diakonische und ökumenische Beratungs- und Unterstützungsangebote unter einem Dach: Kurze Wege, nah bei den Menschen – in freundlichen, hellen und zweckmäßigen Räumen mitten im Herzen von Neunkirchen! Zwei Aufzüge ermöglichen zudem auch gehbehinderten Menschen oder Müttern mit Kinderwagen einen einfachen Zugang.  „Mit der Inbetriebnahme des Hauses ging ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung!“ sagt Wolfgang Schönberger, Abteilungsleiter in der Diakonie. Und davon profitieren vielen Neunkircher: Mehr als 1.300 Menschen im Jahr nutzen die Angebote, das sind über 7.500 Einzelkontakte nur in den Beratungsdiensten.

Unsere Mitarbeiterin der Sozialberatung führt Erst- und Klärungsgespräche, vermittelt bei Bedarf weitere Hilfen und unterstützt bei deren Beantragung. Sie hilft den Menschen, die Themen zu sortieren und wieder Boden unter die Füße zu bekommen.

Auch die Ambulanten Hilfen für Menschen mit Behinderungen haben ihren Ausgangspunkt im neuen Haus. Von hier aus unterstützen wir Menschen mit seelischen, geistigen und/oder körperlichen Behinderungen in ihrer eigenen Wohnung darin, den Alltag gut zu bewältigen.

Von der Bahnhofstraße aus machen sich zudem täglich die mobisaar-Lotsen auf den Weg, um mobilitätseingeschränkten Menschen im Landkreis Neunkirchen den Zugang zum Öffentlichen Personennahverkehr zu erleichtern. Außerdem sitzt im Haus der Diakonie die Einrichtung „Stromsparcheck“.  In dem bundesweiten Projekt beraten unsere Stromsparhelfer Haushalte mit geringem Einkommen in der eigenen Wohnung kostenlos zum Energie- und Wassersparen.

Für gesellschaftliche Teilhabe, selbstbestimmte Lebensführung ist die Erwerbstätigkeit für die meisten Menschen unverzichtbar. Sie ist individueller Ausdruck, Quelle von Selbstwertgefühl, Möglichkeit der Mit-Wirkung. Doch aus unterschiedlichen Gründen sind auch hier Menschen ausgeschlossen. Deshalb bieten wir Beratung und Hilfe, aber auch Qualifizierung an. Für Jugendliche sind die Unterstützungsangebote KOMPASS bei Schulverweigerung und  Ausbildung jetzt hier angesiedelt,  für Frauen die Beratungsstelle Frau & Beruf.

Wohnungslose oder von Wohnungsverlust bedrohte Menschen finden eine Anlaufstelle in der Wärmestubb, mit Essensangebot, Waschmöglichkeit und Beratungsangeboten. Sie werden zudem durch den Aufsuchenden Dienst und das Ambulant betreute Wohnen beraten und betreut.

Zugewanderte und Geflüchtete erhalten bei den Migrationsdiensten Beratung und Betreuung, nehmen an Sprachkursen, Integrationsbegleitmaßnahmen und bei Bedarf an Alphabetisierungskursen teil.

Bleiben Sie neugierig und freuen Sie sich mit uns auf die offizielle Eröffnung! Wir werden Sie einladen, sobald der Termin feststeht!

 

Herzlichst

Ihre Anne Fennel





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