Bericht aus der Steuergruppe


Auf der Frühjahrssynode im Juni 2021 wurde, wie schon früher berichtet, der Beschluss gefasst, dass bis zur Frühjahrssynode im Juni 2022 alle Kirchengemeinden einen Grundsatzbeschluss fassen sollen, nach dem sie bereit seien, mit anderen Kirchengemeinden zusammenzugehen und sogenannte „Gesamtkirche

Die Idee dahinter ist, dass aus den bisher 14 Einzelgemeinden zukünftig 4 Gesamtkirchengemeinden werden. Dabei wurde vorgeschlagen, dass Neunkirchen mit den Evangelischen Kirchengemeinden Elversberg, Heiligenwald und Landsweiler-Schiffweiler eine Einheit bilden soll.

In den zurückliegenden Monaten hat sich dann die Steuergruppe bestehend aus Presbyteriumsvorsitzenden, stellvertretenden Vorsitzenden und Kirchmeisterinnen bzw. Kirchmeistern zu ersten Gesprächen getroffen, um grundlegende Fragen zu klären und etwaige Probleme aus dem Weg zu räumen. Bei diesen Gesprächen zeigte sich, dass es schwierig ist, wenn große und kleine Gemeinden zusammengehen sollen. Ängste auf allen Seiten traten offen zutage: Bestimmen hinterher die Großen über die Kleinen?

Oder bekommen die Kleinen so eine Macht, dass die Großen nichts mehr zu sagen haben? Und noch ein weiteres Problem zeigte sich: Es wurde die Frage virulent, wer mit wem eigentlich eine Gesamtkirchengemeinde bilden möchte.

Der Vorschlag für unsere Region wurde nicht von allen mit Freude aufgenommen. Eine Kirchengemeinde hatte andere Überlegungen angestellt, was für Verwirrung gesorgt hat. Auf einmal standen nämlich auch andere denkbare Konstellationen im Raum: Gehen vielleicht doch eher auf der einen Seite Landsweiler-Schiffweiler, Ottweiler, Wiebelskirchen und Dörrenbach zusammen und auf der anderen Seite Neunkirchen, Elversberg und Heiligenwald?

Oder geht Heiligenwald mit Landsweiler-Schiffweiler mit?

Oder sollte es eher eine ganz große Gesamtkirchengemeinde bestehend aus 7 Einzelgemeinden geben?

Könnte Neunkirchen nicht auch alleine bleiben? Sobald diese Fragen geklärt sind und sich die Gemeinden, die zusammengehen wollen, gefunden haben, hat die Steuergruppe ihre Arbeit erledigt. Dann werden in einem nächsten Schritt die Gespräche in zwei größeren Gruppen fortgeführt: Die Pfarrstelleninhaberinnen und -inhaber werden sich für sich treffen und die Presbyterinnen und Presbyter für sich, bevor dann beide Gruppen zusammengeführt werden.

Es bleibt also spannend. Wir werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten.





Zurück