Beschlüsse des Presbyteriums


Corona-bedingt mussten sowohl die Kinderfreizeit zu Beginn der Sommerferien als auch die Jugendfreizeit am Ende der Ferien abgesagt werden.

Das Presbyterium hat die Hygienekonzepte für die Kirchen und Gemeindezentren immer wieder der aktuellen Gesetzeslage angepasst. So durfte beispielsweise der Mund-Nasen-Schutz ab Juli am Sitzplatz abgelegt werden, was vorher noch verboten war.

Für unsere Chöre und die Musikgruppen wurden eigene Hygienekonzepte erstellt, die vom Ordnungsamt genehmigt wurden. Gesangsgruppen dürfen sich somit wieder zu Proben treffen, wenn ein Mindestabstand von 3 m eingehalten wird.

Die alte Pfeifenorgel aus der Paul-Gerhardt-Kirche wurde an die portugiesische Gemeinde Igreja Nossa Senhora da Assunção in Vilas Boas und die Glocken der Friedenskirche an die Diözese von Maroua-Moloko im Kamerun verkauft. Dort sollen sie zukünftig in einer neu gebauten Kathedrale läuten. Die Orgel und die Glocken warten nun darauf, aus- beziehungsweise abgebaut und in die neuen Kirchen gebracht zu werden.

 

Zukunftsfragen

Ein großes Problem für die Kirchengemeinde stellen derzeit die durch den Lockdown ab März verursachten Mindereinnahmen dar. Das Presbyterium wurde von höherer Stelle darüber informiert, dass im Haushaltsjahr 2020 sehr wahrscheinlich 185.000 Euro weniger zur Verfügung stehen werden als geplant. Das wäre ein Kirchensteuerrückgang von 12,5 %. Wie hoch der Verlust letztendlich sein wird, ob er bei 12,5 % liegt oder doch darunter, werden wir Ende des Jahres sehen. Bislang können wir nur schätzen. Klar ist auf jeden Fall: Die Kirchengemeinde muss sparen, wenn sie nicht jedes Jahr auf ihre Rücklagen zurückgreifen möchte.

Ein weiteres Problem stellt der Renovierungsstau unserer Gebäude dar. Mit Hilfe des Architekten Herrn Jost, der beim Verwaltungsamt des Kirchenkreisverbandes An der Saar angestellt ist, haben wir uns die anfallenden Kosten für Reparaturmaßnahmen in den nächsten 30 Jahren angeschaut. Geschätzt werden uns unsere Gebäude bis 2049 drei Millionen Euro kosten, wobei wir jetzt kurzfristig, wollten wir alle notwendigen Maßnahmen durchführen, zwei Millionen Euro in die Hand nehmen müssten.

Es muss etwas geschehen. Mit der Frage, wohin die Reise gehen kann, wird sich das Presbyterium in einem Klausurtag am 10. Oktober 2020 beschäftigen.

 

Michael Hilka, Pfarrer

Vorsitzender des Presbyteriums


Michael Hilka, Pfr. Evangelische Kirchengemeinde Neunkirchen
Michael Hilka, Pfr.
Vorsitzender des Presbyteriums
66538 Neunkirchen
Telefon: 06821-8530




Zurück