06. Juli 2017

Anwalt der Menschen, deren Stimmen kaum Gehör finden


Mit einem Empfang in der Neunkircher Christuskirche haben die Diakonie und die evangelischen Kirchenkreise an der Saar den 60. Geburtstag von Diakoniepfarrer Udo Blank gefeiert.

Dabei überreichte ihm der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Superintendent Gerhard Koepke, für seine Verdienste um die Diakonie das „Goldene Kronenkreuz“. In seiner Laudatio betonte der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Superintendent  Christian Weyer, dass Blank seinen Beruf und seinen Titel lebe und verkörpere: „Du repräsentierst die Diakonie im Saarland nach innen und nach außen und Du tust das mit einem hohen Maß gleichermaßen an Glaubwürdigkeit und Kompetenz.“

In einem Grußschreiben dankte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, dem Jubilar für das vielfältige und große Engagement in Kirche und in Diakonie. Neben der konkreten Hilfe in den Einrichtungen „neigen Sie dankenswerterweise nie dazu, Ruhe zu geben, wenn die Not der Menschen zum Himmel schreit. Sie sind so immer wieder Anwalt und Lobbyist der Menschen, deren Stimmen kaum Gehör finden.“

Blank ist seit 1996 als Diakoniepfarrer in der Geschäftsführung des Diakonischen Werkes an der Saar tätig. Nach dem Theologiestudium hat er sein Vikariat und den Hilfsdienst in Neunkirchen abgeleistet, wo der dann auch seine erste Pfarrstelle antrat. Viele Jahre hat er dem Kreissynodalvorstand,  dem Leitungsgremium des Kirchenkreises Saar-Ost angehört.  Als Leiter der Verbindungsstelle der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe nimmt Blank außerdem die Repräsentanz landeskirchlicher Diakonie vor Ort wahr. Bis zur Fusion des Werkes 2016 war er über ein Jahr lang zudem ehrenamtlicher theologischer Vorsteher der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

Sein langjähriger Mitstreiter in der Geschäftsführung des Diakonischen Werkes an der Saar, Wolfgang Biehl, lies in seiner Laudatio die Zeit seit dem Amtsantritt von Blank 1996 lebendig werden:  „Du hast viele Arbeitsfelder nicht nur stabilisiert, sondern auf- und ausgebaut. Ich glaube, dass das Werk und seine Akzeptanz in der kirchlichen und außerkirchlichen Öffentlichkeit sehr stark davon leben, dass Du es vertrittst und dass diese Vertretung seit Jahrzehnten von Kontinuität und Stabilität geprägt ist.“





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