13. September 2017

Wohnungslosenarbeit der Diakonie Saar benötigt Schlafsäcke für Obdachlose


Langsam wird es Herbst und die Nächte werden wieder kälter. Trotzdem übernachten in Saarbrücken etliche Obdachlose im Freien.Damit die Menschen nicht frieren, benötigt die Wohnungslosenarbeit der Diakonie Saar dringend gut erhaltene, warme Schlafsäcke.

Die Obdachlosen werden von den Mitarbeitenden der „Aufsuchenden Arbeit“ der Diakonie Saar betreut. Unter dem Motto „hingehen statt wegsehen“ suchen sie Menschen in schwierigen sozialen Lebenssituationen auf der Straße oder öffentlichen Plätzen auf. Sie bieten vor Ort Kontakt, Gespräche und Vermittlungshilfen an.

"Die Schlafsäckeie sind eine konkrete Hilfe, wenn der Bedürftige kein Übernachtungsangebot annehmen möchte. Andere haben einen Hund und finden deshalb keine Unterkunft“, erklärt Mitarbeiter Thomas Braun. Auch warme Kleidung ist willkommen. Die Sachen können in der St. Johanner Börse in der Johannisstr. 4 abgegeben werden (täglich von 8 bis 14 Uhr). Weitere Informationen: Telefon: 0681/38983-30.

 Wohnungslosigkeit ist die extremste Form von Armut. Die Mitarbeitenden der Diakonie haben festgestellt, dass immer öfter auch Migranten aus süd- und osteuropäischen EU-Mitgliedsländern betroffen sind, die in Deutschland keine oder nur schlecht bezahlte Arbeit und keine Wohnung finden. Angesichts steigender Wohnungslosenzahlen seien zusätzliche Anstrengungen in der Kältehilfe wichtig. Ein warmer Schlafsack wird dabei gerne von den Wohnungslosen angenommen und ist manchmal lebensrettende Hilfe.

 

Zur Finanzierung der Arbeit ist die Wohnungslosenarbeit der Diakonie Saar auf Spenden angewiesen: Spendenkonto: Vereinigte Volksbank eG, IBAN  DE76590920007171710000, Stichwort: Wohnungslosenarbeit Saarbrücken

 





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